1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Einheiten, Aufgaben und Ausstattung

Träger des Katastrophenschutzes

Gem. § 3 SächsBRKG sind die Träger des Katastrophenschutzes

  • die Landkreise und Kreisfreien Städte und
  • der Freistaat Sachsen.

Behördenaufbau im Katastrophenschutz

Der Behördenaufbau im Katastrophenschutz ist dreistufig:

  • oberste Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzbehörde ist das Staatsministerium des Innern,
  • obere Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzbehörden sind die drei Landesdirektionen und
  • untere Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzbehörden sind die Landkreise und Kreisfreien Städte.

Neben den Katastrophenschutzbehörden sind zur Mitwirkung im Katastrophenschutz auch verpflichtet:

  • alle Behörden des Freistaates Sachsen,
  • die Landkreise,
  • die Gemeinden,
  • die kommunalen Zweckverbände und
  • die sonstigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Freistaates Sachsen unterstehen und im Gebiet der Brandschutz-, Rettungsdienst- und Katastrophenschutzbehörde eigene Zuständigkeiten besitzen.

Zur Mitwirkung sind sie jedoch nur verpflichtet, soweit die Erfüllung dringender eigener Aufgaben dadurch nicht ernstlich gefährdet wird.

Hilfeleistungen durch Dritte, private Hilfsorganisationen und weitere Hilfe

Bei Schadensereignissen und Katastrophen sind die Feuerwehren meist die ersten Hilfeleistenden vor Ort. Die privaten Hilfsorganisationen, deren Landesverbände eine Bereitschaftserklärung gegenüber dem Staatsministerium des Innern zur Mitwirkung im Katastrophenschutz abgegeben haben, wirken gemäß § 40 SächsBRKG mit ihren zur Katastrophenbekämpfung geeigneten Kräften mit. Die Mitwirkung umfasst die Pflicht, einsatzbereite Katastrophenschutzeinheiten aufzustellen, auszubilden, auszurüsten, zu unterhalten, erforderliche Einrichtungen zu errichten sowie Einsätze auf Anordnung der Katastrophenschutzbehörde durchzuführen.

Zu den privaten Hilfsorganisationen zählen unter anderem:

Bei Bedarf erfolgt weitere Katastrophenhilfe durch:

Den Kirchen und Religionsgemeinschaften soll die seelsorgerische Betreuung der Opfer und der Einsatzkräfte ermöglicht werden.

Für die Hilfeleistung im Katastrophenschutz stehen Einheiten und Einrichtungen zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um gegliederte Zusammenfassungen von Personen und Ausstattung, die unter einheitlicher Führung stehen. Die Katastrophenschutzeinheiten für die Bereiche ABC-Gefahrenabwehr, Brandschutz befinden sich in Trägerschaft der Landkreise und Kreisfreien Städte; die Katastrophenschutzeinheiten der Aufgabenbereiche Sanitätswesen/Betreuung und Wasserrettung sowie je zwei Katastrophenschutz-Bergrettungsgruppen und Katastrophenschutz-Rettungshundestaffeln  in Trägerschaft der privaten Hilfsorganisationen. Zum 1. Januar 2011 wurden zusätzlich drei Medizinische Task Force sowie je zehn Führungsgruppen Brandschutz, Sanitätswesen/Betreuung und Funktrupps aufgestellt. Damit existieren im Freistaat Sachsen insgesamt 144 Katastrophenschutzeinheiten.

Katastrophenschutzausstattung

Gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 11 SächsBRKG beschafft der Freistaat Sachsen für Zwecke des Katastrophenschutzes Fahrzeuge, Geräte und Spezialausrüstung im Rahmen eines jährlich fortzuschreibenden Ausstattungsprogramms, stellt diese insbesondere den Trägern von Katastrophenschutzeinheiten zur Verfügung und trägt für deren Unterbringung und Unterhaltung angemessen bei.

Darüber hinaus ergänzt der Bund gemäß § 11 Abs. 1 und § 13  Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz (ZSKG) den Katastrophenschutz der Länder. Dazu wird eine ergänzende Ausstattung vom Bund beschafft und den Ländern zur Verfügung gestellt. Sie steht den Ländern auch für ihre Aufgaben im Bereich des Katastrophenschutzes zur Verfügung (§ 12 ZSKG).

Nachfolgend steht eine Auswahl von Typenplänen, Ausstattungssätzen und Beladeplänen zum Herunterladen zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass die Auswahl noch im Aufbau begriffen und daher noch nicht vollzählig ist.

ABC-Gefahrenabwehr:

Brandschutz:

Sanitätswesen und Betreuung:

Wasserrettung

Marginalspalte

Kontakt

Poststelle

Pressesprecher

Andreas Kunze-Gubsch

  • SymbolTelefon:
    (+49) (0)351-5 64 30 40 oder (+49) (0)152-01614366
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0)351-5 64 30 49
  • SymbolE-Mail

Bürgerbeauftragter

  • SymbolBesucheradresse:
    Wilhelm-Buck-Straße 2-4
    01097 Dresden
  • SymbolPostanschrift:
    01095 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0)351-5 64 30 41
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0)351-5 64 30 49
  • SymbolE-Mail
© Sächsisches Staatsministerium des Innern