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Neuregelung des Schornsteinfegerwesens in Sachsen

 

Zum 1. Januar 2013 ist das Schornsteinfegerhandwerksgesetz des Bundesgesetzgebers vollumfänglich in Kraft getreten. Damit ist es nunmehr jedem Eigentümer grundsätzlich möglich, einen qualifizierten Schornsteinfegerbetrieb seiner Wahl zu beauftragen. Der Beruf des Schornsteinfegers wird somit wie ein freier Handwerksberuf behandelt.

Ausgelöst wurde diese Übertragung des Schornsteinfegerwesens in den freien Markt durch eine Entscheidung der Europäischen Union im Jahr 2003, die die Bundesrepublik gezwungen hat, das bis dahin bestehende bundesdeutsche Schornsteinfegermonopol aufzuheben.

Lediglich ein kleiner Teil der Aufgaben besteht als sogenannte hoheitliche Aufgaben fort, die vom sogenannten bevollmächtigten Schornsteinfeger wahrzunehmen sind. Zu den hoheitlichen Tätigkeiten zählen die Feuerstättenschau als Sicherheitsüberprüfung der gesamten Feuerungsanlagen, also aller Feuerstätten und Schornsteine.

Für Hauseigentümer hat dies zur Folge, dass sich diese künftig selbst um die in einem Feuerstättenbescheid festgelegt Überprüfung und/oder Kehrung ihrer Heizungsanlage kümmern müssen.

Grundsätzlich folgt daraus auch, dass es keine einheitlich festgelegten Gebühren mehr gibt, sondern die Preise frei sind und sich an der Kostenstruktur des einzelnen Schornsteinfegerbetriebes orientieren, der den Auftrag erhält.

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